Deutlicher Sieg im Spitzenspiel

Als Aufsteiger und Tabellendritter überraschten die Jungstiere mit einer bisher sehr ordentlichen Saison. Nun gastierte der Tabellenzweite vom LHC Cottbus in Schwerin und wurde mit einer klaren 29:13 (16:6)-Niederlage wieder ins Brandenburgische geschickt. Durch diesen Sieg rückten die Schweriner auf Platz 2 in der Tabelle vor und konnten somit den Anschluss zum Meisterschaftsfavoriten und aktuellen Deutschen Meister Füchse Berlin herstellen. Vor knapp 100 Zuschauern trat ein hochkonzentrierter und motivierter Gastgeber den körperlich überlegenen Gästen gegenüber. Diese waren wohl von der aggressiven und sehr ballorientierten Abwehrarbeit der Jungstiere überrascht, sodass sie zunächst keine Mittel fanden. 4:0 nach vier Minuten waren das erste Zwischenergebnis in dieser Partie und auch Zeitpunkt für die erste Auszeit der Gäste. Diese zeigte Wirkung und den ersten Treffer für den LHC. Aber das Schweriner Team ließ sich von seiner Linie nicht abbringen. Ein weiterer 6:0-Lauf brachte eine 10:1-Führung. Und bis zur Pause einen beruhigenden 16:6-Vorsprung. Damit hatten wohl nur die kühnsten Optimisten gerechnet. In der Halbzeit gab es einige mahnende Worte und kleine Umstellungen. Dann ging es in die zweite Halbzeit. Und die begann mit einem 3:0-Lauf und dem Ausbau Führung auf 19:6. Damit war die Partie sicherlich entschieden, aber die Gastgeber wollten mehr. Sie spielten weiterhin eine überragende Abwehrarbeit und setzten dann die empfindlichen Nadelstiche. Zwar konnten die Gäste auf 20:10 verkürzen, aber die Jungstiere legten wieder nach. 27:11 und schließlich der Endstand von 29:13 waren die letzten Stationen in einer überragenden Partie der Schweriner Jungs vor einem ebenso hervorragenden Publikum im Jungstierzentrum.

„Wir hatten diese Partie sehr akribisch vorbereitet. Spielbeobachtungen und Videoanalyse waren ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung für dieses Spitzenspiel. Die Mannschaft hat die Vorgaben hervorragend umgesetzt und den Gegner mit einer nahezu fehlerlosen Abwehrarbeit bereits in der Anfangsphase überrascht. Das war der Grundstein. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg, der in dieser Deutlichkeit nie zu erwarten war, aber dafür umso schöner für Mannschaft und Zuschauer ist!“ so Trainer Andreas Westram. (aw)

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Vielen Dank an unsere Sponsoren.

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