Tierisches Duell: Adler gegen Stiere

Die Handballstiere wollen die Adler vom VfL Potsdam bezwingen.

Schwerin/Potsdam. Es wird eine besondere Partie: An traditionsreichem Ort, nämlich der Sporthalle in der Heinrich-Mann-Allee, in der der VfL 2005/2006 den Aufstieg in die zweite Bundesliga schaffte,  empfangen die Potsdamer Adler (6. Tabellenplatz) am heutigen Freitag die Handballstiere aus Schwerin (Rang sieben). Beide Teams sind punktgleich in der Tabelle, lediglich zwei Tore Differenz lassen die Potsdamer momentan einen Hauch besser dastehen. „Es wird ein interessantes Kräftemessen, natürlich mit einem stimmungsvollen Heimvorteil für unsere Gastgeber“, blickt Stiere Coach Danny Anclais auf die Begegnung. Sein Team reist motiviert zum Auswärtsspiel. „Der Heimsieg gegen Bernburg hat uns gut getan. Wir haben gezeigt, dass wir auch in engen Spielen die Nerven behalten können.“ Diese Fähigkeit wird heute gefragt sein: Denn die kampfstarken Adler haben ebenfalls eine Reihe von knappen Ergebnissen erzielt, beispielsweise bei den Siegen gegen Magdeburg oder die Flensburger Reserve – mit jeweils nur einem Tor. Bei den zurückliegenden Heimspielen hatte der VfL allerdings gegen Oranienburg und Fredenbeck mit jeweils einem Treffer das Nachsehen. Ein vergleichbares Resultat würde die gute Form der Handballstiere natürlich belohnen und ihr Selbstvertrauen weiter stärken. „Es bleibt abzuwarten, wer bei den Gastgebern aufläuft. Es gibt einige angeschlagene Spieler, auch ehemalige Akteure wurden bereits reaktiviert. Wir wollen auf jeden Fall das Tempospiel der Adler unterbinden, die taktischen Vorgaben ordentlich umsetzen und am Ende als bessere Mannschaft von der Platte gehen.“ Nach verschiedenen guten Auswärtsleistungen sei es jetzt, so Danny Anclais, an der Zeit, Punkte mit nach Hause zu bringen. ba

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